Bay View
14. November 2008Der Name meiner Strasse ist wörtlich zu verstehen. Von unserem Wintergarten aus kann ich das Meer sehen und zum Einschlafen kann ich es hören. Es ist fantastisch. Mich hat es aus Wellington zurück in die Bay of Island in den Sommer gezogen. Und da bin ich jetzt. Ich wohne mit zwei sehr lustigen Mädels - Delia aus Kanada und Isabel aus den U.S.A - zusammen in einem Holzlaus mit Garten. Es ist sehr einfach und erinnert mich an meine Wohnung in der Trierer Strasse.
Der Ort und die Menschen hier haben eine derart freundliche und positive Ausstrahlung, dass es einfach schön ist hier zu sein.
Ich bin etwas Computerfaul und geniesse im Moment noch alles Neue und das analoge Leben, daher kann ich mich nicht wirklich aufraffen den Blog zu füllen. Aber ich merke auch, dass langsam alles etwas alltäglicher und normaler wird. Ich habe angefangen zu arbeiten und gehe ab und an joggen. Ich werde wahrscheinlich den Sommer hierbleiben.
Jetzt mit Adresse:
14. November 200811 Bay View Road
Paihia, Bay of Islands
0200 NZ
Weta
23. Oktober 2008Wellington
23. Oktober 2008
Jetzt bin ich Wellington, das Foto zeigt den momentanen Ausblick aus Steffens Zimmer. Es ist nicht immer Sonnenschein am anderen Ende der Welt. Die nächsten Tage werde ich erstmal hier verbringen.
Mir gehts gut in Castelpoint
23. Oktober 2008Castlepoint
23. Oktober 2008
Die letzte Woche habe ich mit Steffen in Castelpoint, ca. 120 km nordöstlich von Wellington, am Pazifik verbracht. Es ist ein kleiner, ruhiger Urlaubsort, der ein bischen an die Ostsee erinnert. Wir hatten eine heimelige kleine Hütte mit Meerblick auf einem Campingplatz. Wir sind viel spazierengegangen, haben lecker gekocht, gemütlich zusammengesessen und die wunderbar friedliche Umgebung genossen. Leider war es das Wetter etwas zu rauh um im Meer zu baden, aber es ist ja auch gerade erst Frühling.
Kauri Forest
23. Oktober 2008Kaori Bäume können bis zu 4000 Jahre alt werden und frueher gab es riesige Kaoriewälder auf der Insel. In der langsames Wachstumsphase verliert der Baum alle unteren Äste und hat dadurch einen besonders geraden Stamm. Dieser Stamm diente den Seefahrern wunderbar zum Anfertigen von Masten. Da der Baum außerdem eine gute Holzquelle für allerlei Bauten und Möbel bot, wurde die Anzahl stark dezimiert. Die fast flächendeckende Wälder sind mittlerweile zum größten Teil schnell nachwachsenden Pinienwäldern oder gruenen Wiesen für die Schaafzucht gewichen, sieht so auch viel englischer aus …
Russel
23. Oktober 2008
Russel liegt gegenüber von Paihia in der Bay of Islands und war 1840 für ein Jahr Neuseelands erste Hauptstadt (bevor es erst Auckland und dann Wellington wurde). Um diese Zeit hausten in Russel hauptsächlich Walfänger und Seeleute, die ein ausgiebiges Leben mit viel Sauferei und Hurerei führten. Da britische Krone darauf hoffte, das unchristlichen Leben durch Recht und Ordnung zu zivilisieren, wurde Russel zur Hauptstadt gemacht.
In Russel befindet sich das älteste Pup Neuseelands und die freundlichste Polizeistation, die ich je gesehen habe. Es ist ein wunderschöner Ort:
Der ferne Norden
22. Oktober 2008Paiha
Russel
Ninty Mile Beach
In echt ist der Strand nur ca. 60 Meilen. Die Legende besagt, dass ein Bauer mit seinem Ochsen drei Tage gebraucht hat, um am Strand entlang zum nächst gelegenen Viehmarkt zu gelangen. Eine Faustregel besagte, dass man mit einem Ochsen 30 Meilen pro Tag gehen kann. Der Bauer hat bei seiner Berechnung aber nicht berücksichtigt, dass man auf Sand langsamer vorwärts kommt. Daher der irreführende Name …
Cape Reinga
Hier treffen sich der Pazifik (rechts) und das Tasmanische Meer (links).
Es ist ein heiliger Ort für die Maori, die Seelen der Verstorbenen müssen den Felsen überwinden, um in die ewige Weite des Horizont zu gelangen.
Bootsausflug “the rock”
Auf den ersten Bild, linke Seite, ist ein umgebautes altes Transportschiff zu sehen. Das ist das Boot, mit dem ich 2 Tage unterwegs war.
















